Sichere Datenübertragung

In der heutigen Zeit ist die Datenübertragung per Internetverbindung keine Besonderheit mehr. Regelmäßig müssen Informationen ausgetauscht werden, im Beruf sowie auch im privaten Leben. In unserer Gesellschaft ist so gut wie jeder über das Internet vernetzt und ebenso viele Menschen sollten sich über die Risiken bewusst sein, die damit einhergehen. Denn nur weil es für uns heutzutage sehr viel praktischer und einfacher geht, Informationen schnell an einen Empfänger zu übermitteln, bedeutet das nicht, dass aus diesem Grund auch eine größere Sicherheit für die Daten besteht, die übermittelt werden. Während man früher auf die Post und später auf Telefonate oder Faxe zugreifen konnte, ist heute das Internet der führende Kommunikationskanal. Es ist natürlich klar, dass auch Telefongespräche zu früheren Zeiten schon abgehört werden konnten und dass Briefe abgefangen wurden, doch der Bereich des Datendiebstahls hat im digitalen Zeitalter ganz neue Dimensionen angenommen. Mehr Informationen über die Datenübertragung im Allgemeinen und unterschiedliche Informationsübertragungen gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Daten%C3%BCbertragung.

Datendiebstahl ist heute ein Problem, mit dem sich Privatpersonen sowie Unternehmen auseinandersetzen müssen. Die Datenübertragung per WLAN beispielsweise gilt in vielen Fällen als nicht besonders sicher, selbst wenn man es schafft, die Nachrichten zu verschlüsseln. Für einen professionellen Hacker ist es jedenfalls eine Leichtigkeit, sich in ein entsprechendes Netz einzuhacken und dort alle wichtigen Nachrichten und damit Daten abzufangen. Die Datenvermittlung mit Hilfe von einem USB Kabel beispielsweise ist da schon sehr viel sicherer, denn diese Kabel können nicht abgehört werden. Solange man also der Person vertraut, der man die Informationen übermittelt, kann auf diesem Weg schon einmal sehr viel weniger passieren als bei einer Übermittlung per WLAN oder anderen Netzwerken. Mehr Informationen über USB Kabel gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus.
Wer innerhalb eines Unternehmens mit Hilfe von USB Verbindungen und vor allem USB Sticks arbeitet, muss jedoch wiederum auf einer ganz anderen Ebene mit Fällen von Datendiebstahl rechnen. Nämlich dann, wenn Mitarbeiter Daten aus dem Unternehmen mit einem USB Stick stehlen. Meistens handelt es sich dabei um ehemalige Mitarbeiter oder Arbeitnehmer, denen gerade gekündigt wurde. Sie kennen sich mit den Insiderdaten des Unternehmens aus und wissen, was für einen großen Schaden sie anrichten können, wenn sie diese Daten an Dritte weitergeben.
Die in London ansässige Anwaltskanzlei EMW hat in einer eigenen Studie im vergangenen Jahr feststellen können, dass die Anzahl der Gerichtsprozesse, die gegen ehemalige Mitarbeiter in Verbindung mit Datendiebstahl laufen, in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, und zwar um ganze 58 Prozent in den Jahren 2011 und 2012. Gerade die Arbeit, die von den gekündigten Mitarbeitern selbst erledigt oder erstellt wurde, sehen diese oftmals als ihr Eigentum an. Viele sind dann der Meinung, sie hätten das moralische Recht darauf, diese Daten mitzunehmen und an einem anderen Arbeitsplatz wieder einzusetzen. Mit Hilfe von USB Sticks oder anderen Speichermöglichkeiten kann hier ein großer Schaden angerichtet werden, weshalb viele Unternehmen USB Verbindungen komplett verbieten. Helfen gegen diesen Datendiebstahl kann nach getaner Arbeit außerdem die schnelle Verschiebung wichtiger Daten auf externe Festplatten, die für die Mitarbeiter nicht zugänglich sind, oder aber sogar die komplette Auslagerung der Daten.